Kurz gesagt: Tiro liest aus PDFs die Werte, die du brauchst – Kopf-Felder wie Rechnungsnummer, Datum und Gesamtbetrag ebenso wie die einzelnen Positionen – und stellt sie als Tabelle bereit. Du lädst die Datei hoch, die KI schlägt die Spalten vor, und du lädst das Ergebnis als Excel oder CSV herunter. Kein Template, kein Anlernen, keine verrutschten Spalten.
Warum „PDF in Excel umwandeln" meistens schiefgeht
Ein PDF weiß nichts von Tabellen. Es speichert Buchstaben mit Koordinaten. Ein klassischer Konverter versucht daraus Zeilen und Spalten zu rekonstruieren – und scheitert, sobald eine Rechnung mehrzeilige Positionen, verschobene Blöcke oder eine zweite Seite hat. Das Ergebnis kennt jeder, der es einmal versucht hat: Beträge als Text mit Tausenderpunkt, Datumsangaben, die Excel nicht sortieren kann, und Spalten, die bei jedem Dokument anders heißen.
Der eigentliche Bedarf ist selten „das Layout in Excel“, sondern „diese sieben Werte aus jedem Dokument in dieselben sieben Spalten“. Genau das macht Tiro.
Was Tiro anders macht
- Felder statt Layout. Du bestimmst, welche Werte in die Tabelle sollen. Beim ersten Upload schlägt die KI passende Felder für deinen Dokumenttyp vor; danach sind sie in der Inbox editierbar.
- Positionen als Zeilen. Rechnungspositionen, Buchungen eines Kontoauszugs oder Artikel eines Lieferscheins werden als eigene Tabellenzeilen ausgegeben – eine Zeile pro Position, über alle Dokumente hinweg.
- Normalisierte Werte. Datum kommt als ISO-Datum, Beträge als echte Zahlen. Excel kann sofort summieren, filtern und sortieren.
- Scans inklusive. Textschicht und Seitenbild werden zusammen ausgewertet, deshalb funktionieren auch eingescannte oder abfotografierte Dokumente.
- Gleicher Aufbau nicht nötig. Jedes Dokument wird einzeln gelesen. Am stärksten ist Tiro bei wiederkehrenden Dokumenten: einmal die Inbox anlegen, dann alles hochladen, was hereinkommt.
Typische Dokumente
| Dokument | Typische Felder | Positionen |
|---|---|---|
| Eingangsrechnung | Rechnungsnummer, Datum, Lieferant, Netto, USt, Brutto | Artikel, Menge, Einzelpreis |
| Kontoauszug | Kontonummer/IBAN, Zeitraum, Anfangs-/Endsaldo | Buchungsdatum, Verwendungszweck, Betrag |
| Lieferschein | Lieferscheinnummer, Datum, Empfänger | Artikelnummer, Bezeichnung, Menge |
| Bestellung | Bestellnummer, Datum, Lieferadresse | Artikel, Menge, Preis |
Grenzen – ehrlich gesagt
Handschriftliche Notizen und sehr schlechte Scans (schief, unscharf, abgeschnitten) sind für jede automatische Erkennung schwierig; Tiro zeigt in solchen Fällen den Status des Dokuments und die erkannten Werte an, damit du prüfen kannst, statt still falsche Zahlen zu bekommen. Die Ausgabe ist eine Tabelle pro Inbox – wer ein exaktes Abbild des Seitenlayouts in Excel braucht, ist mit einem Layout-Konverter besser bedient.
Für Entwickler
Alles, was im Browser geht, geht auch per REST-API mit API-Key: PDF hochladen, Ergebnis als JSON abrufen. Dieselben Regeln und Limits wie in der Oberfläche.