Kurz gesagt: Tiro liest Lieferanten-Rechnungen als PDF und liefert sie als Tabelle: eine Zeile pro Position mit Bezeichnung, Menge, Einzelpreis, Steuersatz und Betrag; Rechnungs-Nr., Datum, Fälligkeit, Lieferant, USt-IdNr., Netto/Steuer/Brutto, IBAN und Zahlungsreferenz als Kopf-Felder. Das Layout spielt keine Rolle – im Beispiel laufen 17 Positionen aus drei Rechnungen aus drei Ländern (Deutschland 19 % USt., UK 20 % mit zero-rated Position, USA Sales Tax 8,875 %) mit drei Währungen und drei Datumsformaten in eine Tabelle.
Unten siehst du die drei Rechnungen und die Werte, die aus jeder herauskommen.
So liest Tiro eine Rechnung
Jeder Lieferant druckt anders: die Rechnungsnummer heißt „Invoice no.“, „Rechnungs-Nr.“ oder nur „#“, das Datum steht als 15.07.2026, 21/07/2026 oder 07/18/2026 da, Beträge als 1.234,56 oder $1,234.56, die Steuer als USt., VAT-Analyse nach Sätzen oder Sales Tax unter der Zwischensumme. Layout-Werkzeuge zerlegen deshalb jede Rechnung anders – und wer viele Rechnungen bekommt, tippt am Ende doch wieder ab.
Tiro geht über die Felder, nicht über das Layout: Du legst einmal fest, welche Werte du willst und in welcher Form – „Datum als ISO“, „Betrag je Position ohne Steuer“, „USt-IdNr. leer, wenn keine gedruckt ist“. Die KI liest jede Seite als Text und als Bild, findet die Werte im jeweiligen Layout und liefert sie in genau dieser Form: echte Zahlen, echte Daten, dieselben Spalten für jeden Lieferanten.
Was aus Rechnungen typischerweise herausgeholt wird
- Eingangsrechnungen für die Buchhaltung – Rechnungs-Nr., Beträge und Fälligkeit als Tabelle für die Vorerfassung oder den Import ins Buchhaltungs- oder ERP-System.
- Positionen für den Abgleich – Menge und Einzelpreis je Position gegen Bestellung und Lieferschein prüfen, bevor bezahlt wird.
- Zahlläufe vorbereiten – IBAN, Zahlungsreferenz, Betrag und Fälligkeit je Rechnung als Felder; den Zahlungsabgleich danach zeigt die Seite Kontoauszüge.
- Auswertungen über Lieferanten – Ausgaben nach Lieferant, Steuersätzen oder Positionsarten, über alle Layouts hinweg in denselben Spalten.
Warum nicht ein PDF-Konverter oder Buchhaltungs-OCR?
PDF-zu-Excel-Konverter kopieren das Layout in Zellen: Adressblöcke landen neben der Positionstabelle, „1.680,00“ wird Text, und jeder Lieferant liefert andere Spalten. Buchhaltungs-OCR wiederum ist auf feste Belegfelder für einen Kontierungsworkflow festgelegt – eigene Spalten wie eine Artikelnummer, ein Projektcode oder der Steuersatz je Position passen dort nicht hinein. Parseur und Airparser lösen Rechnungen mit Feldern, liefern Datumsangaben aber im Quellformat als Text. Bei Tiro definierst du die Felder selbst, und Datum, Beträge und Steuersätze kommen normalisiert an – für jede Rechnung in denselben Spalten.



